Auslands-BAföG

Die wichtigste Information vorab: Auslands-BAföG können Sie unter bestimmten Voraussetzungen auch beantragen, wenn Sie kein Inlands-BAföG beziehen.

Wie bei der Inlandsförderung ist die Auslandsförderung abhängig vom eigenen anzurechnenden Einkommen und Vermögen sowie dem anzurechnenden Einkommen des Ehegatten/der Eltern. Aufgrund der höheren Kosten im Ausland haben mehr Studierende Anspruch auf Auslands-BAföG als auf Inlands-BAföG. Informieren Sie sich rechtzeitig beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung.

Auslands-BAföG wird für maximal ein Jahr gewährt. Bei einer Bewilligung erstattet das Amt gegebenenfalls auch Studiengebühren bis zu 4600 EUR (Stand März 2020). Ansonsten wird bei Bewilligung ein monatlicher Grundbedarfssatz gezahlt sowie ein Zuschuss zur Krankenversicherung und den Reisekosten.

Auslands-BAföG kann gewährt werden, wenn Sie

  • bereits zwei Semester in Deutschland abgeschlossen haben,
  • mindestens sechs Monate oder ein Semester an einer ausländischen Hochschule studieren werden,
  • das Auslandsstudium auf das Studium in Deutschland anrechenbar ist und
  • an einer der inländischen Hochschule gleichwertigen Institution im Ausland studieren werden.
  • Sie ein Pflichtpraktikum (Vollzeit) im Ausland absolvieren. Die Mindestdauer liegt bei 12 Wochen. Die Praktikumsstelle muss den Anforderungen der Prüfungsordnung genügen.

Weitere Informationen

Antrag

Der Antrag auf Auslands-BAföG sollte ca. sechs Monate vor Studienbeginn beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung gestellt werden.